WINTER 2008

Ein Tag, an dem ich dich nicht sehen kann,

    ist schnell vergessen.

Ein Tag, an dem ich dich schnell vergessen kann,

    ist nicht in Sicht...


(5. November 2008)

 

        In VERdanken GEsunken

 

        So viel GEdanke ich dir:

                  Hast meine Seele VERflickt und

        die Tränen mit Träumen GErückt VERmacht.

                  Die Trauer hatte mich VERbannt

        Doch du hast mir GEsucht zu zeigen,

        dass ein Herz nicht GEwelkt.


        So GEwirrt hast du mich:

                   Bin ich GEliebt in dich, wirklich?

                   Und bin ich VERliebt von dir?

                   VERhört uns die Zukunft?

                   Oder GEsinke ich im Sumpf

          VERscheiterter Hoffnung?


        So ist die Lage GEzwickt:

        Ich hab mich, in VERdanken GEsunken,

        VERflügelt in Wolken GEirrt.

        GEwirrt und GEzweifelt grüble ich:

        Dass ich mich so GElieren konnte...

        Was hast du mir nur VERsagt?

 

                               (22. November 2008)

    

 

 
 
 
 

Das Holzauto

 
 
 
Ganz überraschend hast
Du es geschenkt gekriegt -
Hast fröhlich gelacht und
Versprochen damit zu spielen.
 
 
Nun steht es in seiner Nische,
Begierig, von dir geschoben zu werden.
Du wolltest seinem Dasein Sinn geben
Als dein Lieblingsstück im Kinderzimmer.
 
 
Aber du hast leere Worte gesagt.
Du lächelst es an, in seiner Ecke
Aber du spielst nicht damit -
Es ist ja nur ein Holzauto.
 
 
Ich bin kein Holzauto!
Mit mir spielt man nicht!
Und schon gar nicht zum
In der Ecke stehen bin ich gemacht!
 
 

(11. Dezember 2008)

 

 Hinterhältige Hoffnung                            


        Ach, gehaucht Worte habe heimlich ich gehört.

        Nur im Kopf, abgekapselt von Kennen und Kommunikation.

        Welch himmlische Harmonien haben mein Herz erhöht.

        Doch sie sind nicht Klang der Ewigkeit, verklingen in kurzer Zeit.

 

        Zerrissen solch zierlich Zeichen als zartes Vertrauen zerfiel.

        Mit dem Pflaster der Pfade, die voll Pfützen zu dir führten

        Zu verzieren die Zinnen der Seelenmauer ist mein Ziel

        Dass die Tritte vertrösteter Träume mein Tun nicht weiter betören.

 

        Zum Selbstschutz dich ausschließen, sich zusammenrolln.

        Loslassen ist nur leider nicht leicht

        Wenn weiche Winde noch Wunden wärmen wollen

        Wenn heimliche Hoffnung im Hinterhalt hockt.

 

                (17./18. Dezember 2008)

   




Können-Sollen-Müssen

 

 

 
Wie kann ich mich der Welt öffen,
ohne auch dich einzulassen?
- Ich kann es nicht.
 
 
Wie kann ich dich abwehren,
ohne alle anderen Gefühle abzustoßen?
- Ich kann es nicht.
 
 
Wie soll ich deine Stimme vergessen,
ohne zu vergessen, dass ich lebe?
- Ich soll es nicht.
 
 
Wie soll ich solche Gefühle verraten,
ohne alle zu verraten, die ich liebe?
- ich soll es nicht.
 
 
Wenn ich nicht kann und nicht soll,
wie wird die Zukunft ohne dich?
- Ich muss es nämlich.
 
 

       (18. Dezember 2008)

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